25-mal weniger: Warum die Schiene beim Klimaschutz das Rennen macht
In Europa gilt: Der Güterverkehr auf der Schiene verursacht bis zu 25‑mal weniger CO₂ als der vergleichbare Transport auf der Straße. Diese Zahl lässt nicht nur aufhorchen – sie zeigt klar, wo der Hebel zur Verkehrswende liegt.
Was steckt dahinter?
Dank hoher Elektrifizierungsgrade, geringerem Rollwiderstand (Stahl auf Stahl statt Gummi auf Beton), effizientem Wagen‑ und Zugbetrieb sowie zentralisierter Infrastruktur arbeitet der Schienengüterverkehr außergewöhnlich klimafreundlich. Er ersetzt Paket‑, Stückgut‑ oder Lkw‑Verkehre nicht nur punktuell, sondern im großen Stil – und das mit massiv geringeren Emissionen.
Die Fakten im Überblick:
- Schienengüterverkehr: Emissionen bis zu 25‑mal niedriger als beim Straßengüterverkehr.
- Unabhängige Wagenhalter in Europa verwalten über 300.000 Güterwagen – ein struktureller Teil des klimafreundlichen Systems.
- Je mehr Güter auf die Bahn verlagert werden – desto größer die Hebelwirkung: weniger Lkw‑Kilometer, weniger Stau, geringere Emissionen.
Warum diese Zahl zählt
„25‑mal weniger CO₂“ ist kein abstrakter Wert – sie liefert Klarheit: Wer auf die Schiene setzt, tut aktiv etwas für Klima, Umwelt und Versorgungs-sicherheit.
Schiene zählt.
Nicht nur in Tonnen oder Kilometern – sondern vor allem im Bereich Klimaschutz, Effizienz und Nachhaltigkeit.